Foto: Daniel Grund for Hubert Burda Media

Foto: Daniel Grund for Hubert Burda Media

Burda Style-Talent 2018: Ferdinand Huber näht sich ins Finale

Burda Style ist mehr als nur eine Modezeitschrift - Die Kreativmarke hat sich bereits zum vierten Mal auf die Suche nach talentierten Hobbyschneidern begeben und das „Burda Style-Talent 2018“ gesucht.

Das Magazin, das in siebzehn Sprachen und über hundert Ländern vertrieben wird, rief seine Näh- und Do-it-yourself-Fans dazu auf, Outfit-Entwürfe zum Thema „Fifties“ einzureichen. Eine Vielzahl von Einsendungen aus verschiedenen Ländern ging bei der Burda Style-Redaktion ein, aus denen die besten ausgesucht wurden. Bis ins Finale schaffte es auch ein junger Augsburger Teilnehmer: Der erst 16-jährige Ferdinand Huber aus Mittelstetten musste in einer Live-Näh-Challenge im Münchner Skyloftstudio vor einer hochkarätigen Jury sein Talent unter Beweis stellen. In sechzig Minuten galt es aus verschiedenen Stoffen und Materialien ein passendes Sonnenbrillen-Etui zum vorab eingereichten Fifties-Outfit anzufertigen und damit die diesjährige Jury zu begeistern. Rashana Rebecca Jennings, Content Director von Burda Style, Anastasios Voulgaris, Creative Director von Burda Style, Gabriele Albert-Wurst, Vorsitzende des Landesinnungsverbands des Maßschneiderhandwerks, und die Designerin Anke Müller, bekannt aus der VOX-Serie „Geschickt eingefädelt“ mit Guido Maria Kretschmer, waren von Ferdinands Brillen-Etui im Kroko-Design und seinem floralen Kleid so begeistert, dass sie den jungen Modemacher unter 130 Bewerbern mit dem zweiten Platz ehrten. Das A-YOU! gratuliert ganz herzlich und stellt dem jungen Modetalent einige Fragen:

A-YOU!: Was brachte dich zur Mode?BurdaStyleTalentwettbewerb2018 1061

Ferdinand: Die Mode war eigentlich schon immer mein Ding. Es fing an mit Stofftaschentüchern vom Uropa und den Barbies von meiner Cousine, da war ich ungefähr 4 Jahre alt. Als erstes haben mich immer Kleider oder Schuhe interessiert. Mit 10 Jahren kam dann von mir die Idee, dass ich gern eine Nähmaschine zum Geburtstag hätte. Die habe ich auch bekommen und ab da ging es dann richtig los. 

A-YOU!: Wie kamst du dazu beim Burda Style-Talentwettbewerb mitzumachen?

Ferdinand: Ich habe die Burda Style abonniert und beim Durchblättern ist mir die Werbung wegen des 50er Jahre Fotos direkt aufgefallen. Da dachte ich gleich: Hoffentlich ist der Wettbewerb nicht erst ab 18! Die Entscheidung zur Teilnahme war also sehr spontan, aber ich dachte einen Versuch ist es wert.

A-YOU!: Was hat sich durch deine Teilnahme verändert?

Ferdinand: Ich bin selbst erstaunt, dass die Leute so begeistert von meiner Arbeit waren. Ich war mir unsicher, aber von Fachleuten derartiges Feedback zu bekommen war natürlich unglaublich schön. Seitdem bin ich selbst noch mehr von meiner Arbeit überzeugt als vorher.

A-YOU!: Welches Kleidungsstück würdest du gerne einmal entwerfen?

Ferdinand: Ich würde total gerne mal ein richtiges Haute Couture Kleid nähen, aus meterweise Stoff, mit eingearbeiteter Korsage und viel Handarbeit und Stickerei. Das fände ich genial! 

A-YOU!: Hast du einen Lieblingsdesigner oder ein Lieblingslabel?

Ferdinand: Ich mag vor allem die Designer der 50er und 60er Jahre wie Balenciaga, Dior oder Chanel zum Beispiel. Sie haben die moderne Frau einfach geprägt und revolutioniert. Aktuelle Designer mag ich natürlich auch. Ich finde Talbot Runhof aus München wirklich beeindruckend und ich mag zum Beispiel auch Karl Lagerfeld oder Zac Posen. 

Ferdinand ist Feuer und Flamme für das Modebusiness und plant nach seinem Abitur eine Ausbildung zum Schneidermeister. Wir wünschen dem jungen Nähtalent viel Erfolg und hoffen, bald seine Kreationen auf den Laufstegen dieser Welt bewundern zu können. Auf Instagram gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack (ferdi27_).