Bürgertalk: Bleibt das Modular doch im Park?

Am sicher geglaubten Abschied des Modular-Festivals aus dem Park am Kongress sind Zweifel entstanden. Mittlerweile scheint es sogar als sehr wahrscheinlich, dass das Modular auch 2018 wieder im bewährten Umfeld stattfinden wird.

 In der Woche fand ein sogenannter Bürgertalk im Foyer der Kongresshalle statt, unter den rund 300 Teilnehmern war auch Oberbürgermeister Kurt Gribl. Dieser sagte nach der Versammlung, dass es wohl unumgänglich sei, das Modular am altbekannten Platz stattfinden zu lassen. Manche Anwohner hatten sich beschwert, das Modular 2017 sei „in einem Chaos geendet.“ Unter anderem war die laute Musik und die Verschmutzung des Wittelsbacher Parks ein Anlass der protestierenden Bürger. Der Veranstalter Stadtjugendring räumte ein, dass nicht alles einwandfrei gelaufen sei und dass es vor allem am ersten Tag viel zu laut gewesen sei. Man versprach jedoch auch, dass im nächsten Jahr noch mehr Vorkehrungen getroffen würden, um Lärmbelästigung zu vermeiden und den Umweltschutz gewährleisten zu können.

Entscheidung im November 

 

Nach aktuellem Stand soll bereits im November im Kulturausschuss und anschließend im Stadtrat eine Entscheidung über den Verbleib des Jugendfestivals getroffen werden. So soll der Stadtjugendring auch Planungssicherheit für das nächste Modular bekommen.

Die Anwohner waren sehr erfreut über den offenen Talk mit den Verantwortlichen. Das Bürgergespräch erbrachte aber auch, wie schwer es wohl wird, einen anderen, idealen Standort für das Festival zu finden. Der immer wieder genannte Alternativstandort am Gaskessel ist 2018 nicht verfügbar. Das Messegelände wurde als zu teuer und vom Image her als nicht vertretbar bezeichnet.