Von links: Bürgermeister Roland Eichmann, Florian Croseck (Jugendclub), Claudia Egger (Jugendrat), Linda Greiter (Jugendpflegerin), Philipp Köhler (Stadt Friedberg, Festivalleitung), Frank Büschel (Stadt Friedberg, Pressesprecher), Christoph Elwert (Mategroup)

Erzählt doch mal: Ein Interview mit den Machern des Südufer-Festivals

Sommer, Sonne, gute Musik! - Am 21. und 22. Juli steigt am Friedberger Baggersee zum ersten Mal das Südufer-Festival. Grund genug für das A-YOU! einmal hinter die Kulissen zu blicken und den Machern hinter dem Event einmal näher auf den Zahn zu fühlen.

Sommer, Sonne, gute Musik! - Am 21. und 22. Juli steigt am Friedberger Baggersee zum ersten Mal das Südufer-Festival. Grund genug für das A-YOU! einmal hinter die Kulissen zu blicken und den Machern hinter dem Event einmal näher auf den Zahn zu fühlen. Dafür befragten wir Phillip Köhler von der Stadt Friedberg, Abteilung für Kultur und Öffentlichkeit und der Festivalleiter, Linda Greiter von der Stadtjugendpflege Friedberg, Claudia Egger,Vorsitzende des Jugendrates Friedberg und Florian Croseck,Vorsitzender des Jugendclubs Friedberg.

A-YOU!: Wie ist die Idee für das Südufer-Festival entstanden bzw. wie lange ging die Planung?

Claudia: Entstanden ist die Idee aus dem „Mittendrin“, das vom Jugendclub und Jugendrat als Fest für die Jugend am Marienplatz jedes Jahr veranstaltet wurde. Beim letzten Mal war es so heiß, dass die Idee entstanden ist, das Fest an den See zu verlegen, wo sich die Friedberger Jugend im Sommer gerne aufhält. Die Planung geht jetzt seit ungefähr einem Jahr.

A-YOU!: Was macht die Location am Friedberger Baggersee so besonders?

Linda: Die Nähe zum Wasser, die Bühne im See, einzigartig in der Region, perfekt für ein Sommerfestival!

A-YOU!: Was sind die größten Herausforderungen bei der Organisation eines solchen Festivals?

Florian:Da es eine Premiere ist, kann man noch nicht auf vorhandene Strukturen zurückgreifen und steht noch ganz am Anfang. Hinzu kommen natürlich sicherheitsrelevante Aspekte, gerade was den See anbelangt.

A-YOU!: Wie lang braucht es, eine solche Veranstaltung zu organisieren/koordinieren?

Phillipp: Die Planungen laufen jetzt schon seit über einem Jahr, seit 6 Monaten intensivieren sich die Vorbereitungen.

A-YOU!: Gab es Gegenwind aus der Stadt? Wie lief die Zusammenarbeit mit Herrn Bürgermeister Eichmann?

Phillipp: Bürgermeister Eichmann liegt das Festival sehr am Herzen, ist natürlich bei der Planung dabei. Die Zusammenarbeit verläuft reibungslos und konstruktiv. Die einzelnen Abteilungen in der Stadt arbeiten Hand in Hand.

A-YOU!: Warum ist es gerade für Friedberg wichtig, einen solchen Event auf die Beine zu stellen?

Linda: Friedberg setzt mit dem Festival ein Zeichen für die Jugend. Es gibt in Friedberg zwar eine ganze Reihe unterschiedlichster Veranstaltungen das ganze Jahr über, ein jugendspezifisches Format fehlt aber bisher.

A-YOU!: Was war bei der Auswahl der Acts wichtig?

Claudia: Von regional bis überregional alles abzudecken, ein Festival auf die Beine zu stellen, auf das jeder und jede gehen kann. Ein breites Spektrum anspruchsvoller Musik zu anzubieten.

A-YOU!: Gibt es auch Künstler, die unter starken Allüren leiden? Wenn dem so ist, würdet Ihr sagen, dass eher Newcomer oder erfahrenere Acts davon betroffen sind?

Florian: Oft ist festzustellen, je bekannter/professioneller ein Act ist, desto weniger Starallüren hat er. Auch Berührungspunkte zu anderen Musikrichtungen lassen mit steigender Bekanntheit häufig nach.

A-YOU!: Liegt Euch noch irgend etwas am Herzen, dass Ihr unbedingt loswerden möchtet?

Philiipp: Wir wünschen allen Besuchern ein tolles Festival, falls sich vor Ort Jahr eine spannende Anekdote ergibt, seid ihr die ersten denen wir sie erzählen ;)