Foto: SAT.1 / Benedikt Müller

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Michael Reich bei The Taste 2017: Kochen aus Leidenschaft

Das perfekte Gericht auf nur einen kleinen Löffel zaubern – das hat Michael Reich bei der Fernsehsendung „The Taste“ bis ins Finale gebracht. Gemeinsam mit seinem Coach Frank Rosin konnte er sich Woche für Woche steigern und beweisen, dass auch Hobbyköche das Zeug haben, gelernte Köche zu ärgern. Im Finale hat es dann für den Hörmannsberger nicht ganz gereicht und er musste sich der strahlenden Siegerin Lisa beugen, dabei kann der 27-Jährige auf eine beachtliche Kochsendungsvergangenheit zurück schauen. 2014 begann alles bei den „Topfgeldjägern“, 2015 erkochte er sich den Jahressieg bei der „Küchenschlacht“, 2016 kam es dann bei „Kampf der Köche“ zur Begegnung mit Alexander Herrmann und 2017 dann schließlich „The Taste“. Dem A-YOU! verrät Michi Reich, wie seine Zeit bei Sat. 1. war und welche Pläne er für die Zukunft hat.

A-YOU!: Woher kommt die Leidenschaft zum Kochen?
Michael Reich: Die Leidenschaft zum Kochen wurde mir durch meine Eltern in die Wiege gelegt. Schon als kleiner Junge hatte ich Spaß am Herd zu stehen. Nach und nach traute ich mich an größere Herausforderungen.

A-YOU!: Wie war die Zeit bei „The Taste“?
Reich: Die Zeit bei „The Taste“ war eine unvergessliche Erfahrung voller Emotionen und neuer Kochfähigkeiten. Die Zeit hat mich sowohl menschlich als auch kochtechnisch sehr viel weiter gebracht. Man kommt teilweise an seine Grenzen aber gerade das sind Momente, die einem für immer in Erinnerung bleiben werden und aus denen man sehr viel mit nimmt.

A-YOU!: Am Ende hatte man das Gefühl, du und Frank Rosin verstehen sich nicht mehr so gut, hättest du dir ein anderes Team gewünscht?
Reich: Frank und ich haben uns bis zum Ende und auch jetzt noch sehr gut verstanden. Anfangs hatte ich mir gewünscht in ein anderes Team zu kommen, da Frank und ich sehr gegensätzliche Charaktere sind. Er der hektische und spontan handelnde – ich der ruhige und strukturiert vorgehende. Das hat mich auch manchmal aus dem Konzept gebracht. Dennoch hatte ich großen Spaß mit Frank.

A-YOU!: Was hast du aus deiner Zeit bei The Taste mitgenommen?
Reich: Mitnehmen konnte ich sowohl menschlich als auch kochtechnisch sehr viel. Man lernt viele Charaktere und Menschen kennen, viele Sterneköche und bekommt selbstverständlich viel neue Erfahrung was das Kochen angeht.

A-YOU!: Warum hast du das Finale bei Alexander Herrmann geschaut?
Reich: Alexander Herrmann hat letztes Jahr zum ersten Mal zur Finalparty geladen und wollte das diesen Jahr auf jeden Fall wieder tun. Für ihn ist „The Taste“ nämlich nicht nur eine Kochsendung, sondern viel mehr auf menschlicher Ebene. Es schließen sich Freundschaften und wie letztes Jahr sogar eine Gruppe zusammen, die nun in ganz Deutschland sogenannte Löffelmenüs bei Veranstaltungen kochen. Sie nennen sich „Die Löffelbande“. Genau dafür möchte Herrmann den Rahmen geben. Und natürlich auch ein tolles Ereignis um alle Kandidaten noch einmal wieder sehen zu können.

A-YOU!: Was ist bei dir für die Zukunft geplant möchtest du ein Restaurant aufmachen?

Reich: Die Teilnahme bei The Taste war für mich aus dem Grund, Spaß zu haben und sich bei einem Wettbewerb mit anderen messen zu können. Ich wollte also nicht wie manch andere die Sendung als Startpunkt für etwas Neues nutzen. Ich werde weiterhin wie bisher am liebsten für meine Familie und Freunde kochen und ab und zu im Kochwerk in Augsburg mitarbeiten. Ansonsten habe ich für meine Zukunft erstmal keine weiteren Pläne in Bezug auf das kochen. Ich koche weiterhin aus Leidenschaft und freue mich dadurch anderen Menschen im Freundes- und Verwandtenkreis eine Freude zu machen. Ich werde oft gefragt, ob ich nicht mal ein Restaurant eröffnen möchte. Das kommt für mich aber nicht in Frage, da das Gastro-Gewerbe ein sehr hartes und körperlich anstrengendes Gewerbe ist. Ich möchte mir den Spaß am Kochen nicht verderben indem Kochen zur Pflicht wird. Für mich ist es schon immer ein Hobby und so möcht ich es auch beibehalten. Arbeite aber auch im Kochwerk in Augsburg mit, gebe ab und an Kochkurse oder koche bei Veranstaltungen mit. Ich habe ja auch einen tollen Job als Ingenieur, der mir Spaß macht. In dieser Kombi ist es genau richtig.