Dschungelkönigin 2018: Jenny Frankhauser zwischen Luxushotel und Dschungelcamp

Die 25-Jährige Dschungelkönigin 2018 macht auf ihrer Promotour durch Deutschland Halt im Augsburger Drei Mohren und trifft sich mit dem A-YOU! (links im Bild, A-YOU-Mitarbeiterin Iris Schmidt) zu einem persönlichen Gespräch. Im eleganten Luxushotel in der Maxstraße erzählt sie von ihrer Zeit im australischen Dschungel, ihrer Freundschaft zu den Campkollegen und ihren Zukunftsplänen.

Nasse Pritschen, schmutzige Kleidung und Insekten en masse sind für Jenny Frankhauser längst passé. Perfekt gestylt und glücklich sitzt sie nun im Drei Mohren in Augsburg und genießt ihren neugewonnenen Ruhm als Dschungelkönigin 2018. „Ich habe nur noch ein T-Shirt aus meiner Zeit im Camp, alles andere hat leider zu sehr gestunken“, erzählt die frisch gekrönte Königin lachend. Bevor es wieder zurück in ihre Heimat Ludwigshafen geht, hat die Dschungelschönheit noch einen kurzen Zwischenstopp in der Fuggerstadt eingelegt und erzählt dem A-YOU! in einem Presseinterview von ihren Erfahrungen im Dschungel, ihrer Freundschaft zu den anderen Kandidaten und ihren Zukunftsplänen. „Der Dschungel hat mich jeden Tag stärker und selbstbewusster gemacht“, berichtet die 25-Jährige stolz. Hat sie sich zu Beginn der Ausstrahlung noch von ihren Mitcampern unterbuttern und bevormunden lassen, wird sie im Laufe der Sendung immer selbstsicherer und bietet den anderen ordentlich Paroli. Trotz einiger Streitereien, die sich eher außerhalb des Camps unter den Begleitpersonen der Kandidaten abgespielt haben, war das Zusammenleben der Camper recht harmonisch und lief ohne gemeine Zickereien und Lästerattacken ab. Dass jeder mal einen kleinen Gruppenkoller bekommt oder wütend wird, weil ihm beispielsweise die Zigaretten weggenommen werden oder eine Dschungelprüfung danebengeht, ist verständlich und menschlich. „Wir sind total schnell zusammen gewachsen, als ob wir uns schon ewig kennen – wie eine Familie“, bekräftigt Jenny. Auch jetzt, einige Wochen nach dem Dschungelcamp, stehen alle noch miteinander in Kontakt und schreiben sich regelmäßig in der Whatsapp-Gruppe `Die Roten Hosen.` Uneitel ging es bei allen im Dschungel zu. Schminken und Haare stylen funktioniert nicht gerade gut, wenn man immer wieder mit Schlamm bedeckt ist oder es wie aus Eimern schüttet. Doch laut Jenny war das allen Campern auch nicht wichtig, denn es gibt schließlich mehr als gutes Aussehen. Künstliche Fingernägel und hier und da mal Lippenstift waren aber trotzdem zu sehen. Ob sie den Dschungel auch vermisst? „Ich stehe nachts immer noch auf, um die Feuerwache zu übernehmen“, lacht die RTL-Dschungelkönigin. Im Vergleich dazu ist das renommierte Steigenberger Drei Mohren natürlich ein extremer Gegensatz. Aber Jenny gefällt das sehr gut. „Augsburg ist eine sehr schöne Stadt. Die kleinen Gassen und Straßen gefallen mir ausgesprochen gut. Und die Puppenkiste soll auch ganz toll sein.“ Bei der Begeisterung kommt sie ja vielleicht öfter mal hierher, ihre Fans, die bei der anschließenden Autogrammstunde im Foyer zugegen waren, würde das sicherlich riesig freuen.

Grüne Ameisen, Riesenkrabben und überfahrene Hasen

Die junge Dschungelkönigin 2018 möchte sich auf ihrem Titel aber nicht ausruhen. Die nächsten Wochen wird sie noch nonstop unterwegs sein und darf sich auf große, neue Projekte freuen, unter anderem wird sie die deutsche Clublandschaft mit zahlreichen Auftritten und Audienzen beehren. Sie freut sich über den Stress, denn schließlich ist sie jung und möchte an ihrer beruflichen Karriere als YouTuberin und der Marke Jenny Frankhauser weiterarbeiten. Das hat sie sich gewünscht: dass sie erkannt wird als sie selbst und nicht nur als die kleine Schwester von Daniela Katzenberger bezeichnet wird. „Ich darf endlich Ich sein!“ beteuert sie freudestrahlend. Die ersten drei Tage im Dschungel waren für Jenny die Hölle, doch Aufgeben kam für sie niemals in Frage. „Im Dschungel darfst du dich nie verstellen, das merken die Zuschauer sofort“, lautet neben „nicht aufgeben“ ihr zweiter Überlebenstipp für die RTL-Show. Ihre engste Bezugsperson im Camp war Kattia Vides, die ihre Freundin an Tag 13 verlassen musste. Mit der Bachelor-Kandidatin von 2017 verbindet sie seitdem eine echte Freundschaft. Aber auch mit dem drei Jahre älteren Musiker David Friedrich, Ex-Bachelorette-Kandidat, versteht sie sich ausgezeichnet. Die Gerüchteküche um eine Beziehung der beiden ist ordentlich am Brodeln, wird aber von Jenny dementiert. „Wir sind nur Freunde“, beteuert sie. Im Interview verplappert sie sich und erwähnt, dass sie sogar mit David zur Dschungeltoilette gegangen ist, was ihr dann etwas unangenehm zu sein scheint. Was genau zwischen den beiden läuft oder eben nicht ist aber wohl Privatsache. Dass eben jener Dschungelkönig wird, dachte Jenny, da er gut aussieht, nett ist und beim Publikum beliebt. Doch waren die Sänger Daniele Negroni, Tina York und sie selbst im Finale und bestritten dort ihre jeweils letzte Dschungelprüfung. Die war für Jenny besonders hart: Sie wurde in einen Ganzkörperplastikanzug gesteckt, der nach und nach mit unterschiedlichem Getier befüllt wurde. Grüne Ameisen, Riesenspinnen, Skorpione, Riesenkrabben und Kakerlaken musste sie dann minutenlang ertragen. Ohne sich zu beschweren oder zu jammern meisterte sie die Prüfung. „Eine der grünen Ameisen hatte sich an meiner Lippe festgebissen, das waren ziemlich heftige Schmerzen, die noch lange anhielten.“ Jenny Frankhauser bezeichnet sich selbst als „Allesfresser“, der ständig Hunger hat und viel isst, von daher hat sie auch eine der Ekel-Essens-Prüfungen (zusammen mit David, es war ein "Valentinstagsdinner") ohne Probleme durchgestanden. „Das ist reine Kopfsache.“ Einfach abschalten und essen waren dabei ihre Devise. Nicht aufgeben, Prüfungen durchziehen, Persönliches von sich erzählen und immer freundlich und authentisch sein – dadurch hat sie es geschafft und das RTL-Publikum auf ihre Seite gezogen. Eine verdiente Dschungelkönigin 2018. Zum Abschluss ihres Augsburg-Aufenthaltes besucht Jenny noch den Kinderball der Perlachia Faschingsgesellschaft, der gerade im Drei Mohren stattfindet und macht den Kleinen damit eine Riesenfreude. Sie selbst feiert auch gerne Fasching: „Ich überlege mir gerne immer etwas Spezielles. Letztes Jahr zum Beispiel ging ich als überfahrener Hase.“ Dieses Jahr war leider keine Zeit, um den Fasching zu genießen, da Jenny Frankhauser im Dschungel war, aber die fünfte Jahreszeit kehrt schließlich jedes Jahr wieder.